Sperrstund‘ is!

Gerade noch rechtzeitig vor dem ersten Schnee haben wir gestern die frostempfindlicheren Pflanzen (Oleander, zwei der drei Olivenbäume) eingeräumt und die allerletzten (grünen) Paradeiser geerntet. Ein Olivenbaum, die Feige und zwei Lorbeersträucher sollten wir vor den stärkeren Frösten noch warm einpacken.

Die Wintersalate sind gesät, die neuen Beete sind entweder dick gemulcht oder schon mit Senf als Gründüngung bewachsen – es ist wieder die Zeit der Planung, der Rückschau und auch der Vorschau gekommen.

Was ist gut geworden? Die Zwiebeln und Schalotten waren – trotz mangelnder Befreiung vom Beikraut – sehr schön, groß und auch viele. Mangold haben wir wesentlich mehr geerntet, als wir essen wollten. Auch der schwarze Rettich, Radieschen und Karotten waren fein und ausreichend.

Was war problematisch? Paradeiser (zu viel Grün, zu wenig und zu späte Früchte), Paprika (beinahe ein Totalausfall), Knoblauch (viiieeel zu wenig), Salat (ist nur während unserer urlaubsbedingten Abwesenheit schön gewesen), ein Teil der Kräuter (Majoran, Estragon).

Das Mähen mit der Sense hat sich als doch deutlich mühsamer herausgestellt, als ursprünglich angenommen (sehr viel verfilzter Unterwuchs), so dass wir letztlich die maschinelle Hilfe des Nachbarn (danke, Fritz!) in Anspruch genommen haben.

Wie es zum Ende des Gartenjahres üblich ist, haben wir unsere Ideen einer kritischen Prüfung unterzogen und sind zum Schluss gekommen, dass wir uns in den nächsten Jahren stark auf unsere neue berufliche Aufgabe konzentrieren wollen. Das Thema „Bauernhof“ scheint damit zugunsten des „Gartelns“ deutlich in den Hintergrund zu rücken – siehe dazu auch im Folgeposting zum Thema Immobiliensuche. Damit wird sich auch die „Farbe“ dieses Blogs deutlich in Richtung Garten bzw. Essen wandeln.

Was ist für kommendes Jahr geplant? Weniger Paradeiservielfalt, dafür Konzentration auf die bewährten Sorten (z.B. Weißer Pfirsich, Feuerwerk, gelbe Ribisel), größere Vielfalt bei den Salaten, noch mehr Wurzelgemüse und: rechtzeitig hacken, hacken, hacken. 🙂

 

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Über altbauer

Jungbauer wird wohl keiner mehr aus mir...
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